Trotzphase

Autonomiebestreben
Die Trotzphase, die ca. im dritten Lebensjahr beginnt, wird häufig als „kleine Pubertät“ bezeichnet und das aus gutem Grund. In diesem Alter entdecken Kinder ihr eigenes Ich. Sie wollen sich abgrenzen und Dinge selbstständig und alleine erledigen. Dabei stoßen sie an Grenzen und sind frustriert, was sie auf verschiedene Art und Weise und in unterschiedlichem Ausmaß äußern. Das Spektrum reicht von Wutanfällen über Schreien und Auf-den-Boden-Werfen bis hin zu Schlagen und Treten. Diese Verhaltensweisen können (vor allem im kinderlosen Umfeld) für Unverständnis und negative Reaktionen sorgen, was wiederum Ihr Wohlbefinden beeinträchtigen kann. In dieser Phase werden alltägliche Situationen oft zu Zerreißproben, beispielsweise Einkaufen im Supermarkt, Ausflüge zum Spielplatz oder das Abholen nach einem Spielnachmittag mit Kindergartenfreunden. Diese Situationen stellen für alle Familienmitglieder eine große Herausforderung dar.

Trotz als wichtiger Entwicklungsschritt
Zunächst ist es sehr wichtig, anzuerkennen, dass Kinder diese Verhaltensweisen nicht an den Tag legen, um Eltern zur Verzweiflung zu treiben oder um sie ärgern. Sie tun dies aus eigenen Bedürfnissen bzw. Bedürfniskonflikten heraus, also entwicklungsbedingt. Liebevolles Begleiten und einen Weg finden zwischen Einfühlen und Grenzen setzen, lassen diese oft kräftezehrende Phase gemeinsam gut durchstehen. 

Mein Angebot
Wenn Sie befürchten, dass Ihnen die Kräfte ausgehen oder Sie unsicher sind, wie Sie diese Phase gemeinsam mit Ihrem Kind gut bewältigen, biete ich Ihnen meine Unterstützung an. Wir besprechen gemeinsam (oder auch als Paar) mögliche Auswege, und schauen, was braucht Ihr Kind, wie sind seine Signale zu deuten und was brauchen Sie als Eltern(teil). 

ZITAT: „Wenn Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, verleihe ihnen Flügel.“ Johann Wolfgang von Goethe